Es ist vorgesehen, die vorhandene Kaskadenanlage mit ihren Balustraden, den steinernen Sitzbänken sowie den Brunneneinfassungsmauern mit den Wasserspeiern zu
sanieren und fehlende Bauteile zu ergänzen. Die ursprünglich auf dem obersten Niveau liegenden, aber jetzt fehlenden Umfassungswände mit den Bänken der nördlichen und südlichen Anlage werden nicht wieder aufgebaut.

Ostfriedhof Generalsanierung Kaskadenanlage

Sanierung Konzept
– Natursteinarbeiten
Es ist vorgesehen, die vorhandene Kaskadenanlage mit ihren Balustraden, den steinernen Sitzbänken sowie den Brunneneinfassungsmauern mit den Wasserspeiern zu
sanieren und fehlende Bauteile zu ergänzen. Die ursprünglich auf dem obersten Niveau liegenden, aber jetzt fehlenden Umfassungswände mit den Bänken der nördlichen und südlichen Anlage werden nicht wieder aufgebaut. Ebenso werden die Balustraden der Anlage D und E sowie die dazu gehörigen Überlaufbecken nicht rekonstruiert.

Fehlende Elemente der Kaskaden A bis C und F bis H werden, um den Baulichen
Zusammenhang der Anlage wieder herzustellen, ergänzt. Dazu zählen die fehlende Balustrade und die Postamente der Anlage B1 oder fehlende Überlaufbecken (Muschelschalen) der Brunnenwände.
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Sanierung Konzept
– Natursteinarbeiten
Es ist vorgesehen, die vorhandene Kaskadenanlage mit ihren Balustraden, den steinernen Sitzbänken sowie den Brunneneinfassungsmauern mit den Wasserspeiern zu
sanieren und fehlende Bauteile zu ergänzen. Die ursprünglich auf dem obersten Niveau liegenden, aber jetzt fehlenden Umfassungswände mit den Bänken der nördlichen und südlichen Anlage werden nicht wieder aufgebaut. Ebenso werden die Balustraden der Anlage D und E sowie die dazu gehörigen Überlaufbecken nicht rekonstruiert.
Fehlende Elemente der Kaskaden A bis C und F bis H werden, um den Baulichen Zusammenhang der Anlage wieder herzustellen, ergänzt.
Dazu zählen die fehlende Balustrade und die Postamente der Anlage B1 oder fehlende Überlaufbecken (Muschelschalen) der Brunnenwände.
Alle Steine werden gereinigt, vorsichtig einzeln aus dem Gefüge herausgelöst, nummeriert und der Zustand des jetzt von allen Seiten erkennbaren Werkstückes
bewertet. Je nach Zustand werden die Bauteile aussortiert, auf dem Gelände für den späteren Einbau zwischengelagert oder zur Restauration in die Werkstatt gebracht.
Die Balustraden sind durch Setzungen teilweise abgesenkt oder seitlich abgekippt. Die Brunnenmauern sind durch den Erddruck und den fehlenden Zusammenhalt der
Werksteine verschoben. Augenfällig ist dies bei den Brunnenmauern der Anlage A und F, die jeweils an einem auch von LKW befahrenem Weg liegen.
Gleiches gilt auch für die Mauern der Anlage D und E.
Allgemein ist durch die Vegetation das Mauerwerk über die Fugen stark durchwurzelt, die Fugen liegen größtenteils offen. Durch eindringendes Wasser und die Frost-Tauwechsel sind die Werksteine angegriffen. Das Resultat sind hier Frostaufbrüche.
Diese Frostaufbrüche sind auch bei angerissenen Werkstücken zu beobachten.
Im Bauunterhalt vorgenommene Fugenreparaturen mit zu hartem Fugenmörtel haben weitere Schäden verursacht. Der Fugenmörtel hält zwar der Bean-spruchung Stand, das
weichere Kalksteinmaterial mit einer geringeren Zugfestigkeit an den Fugenflanken reißt infolge der Zugbeanspruchung ab.
Entlang der Fuge wird der Stein durch Feuchtigkeit angegriffen, es kommt zu Materialausbrüchen, die Fugenkante verliert an Kontur.
Zur Entlastung der Natursteinmauern sollen Winkelstützwände den Erddruck aufnehmen, eine Abdichtung soll stauende Nässe an der erdberührten Wandrückseite und ein
Eindringen der Feuchtigkeit in den Naturstein verhindern.

BETONARBEITEN BRUNNENBECKEN
Da die alten Becken nur in Fragmenten vorhanden sind und ein Aufbau neuer Becken auf diesen Teilen nicht möglich ist, sind umfangreiche Abbruch- bzw.
Ausbaumaßnahmen der Einfassungsteile und der Fundamente erforderlich.
Durch den Einbau neuer Becken aus WU-Beton und den erforderlichen technischen Anlagen sollen die Kaskaden wieder gemäß ihrer ursprünglichen Bestimmung aktiviert
werden. Vorgesehen ist ein Wasserumwälzung mit einer Chemikaliendosieranlage und einer Wasserfilterung zur Vermeidung von Algenbewuchs sowie einem Kanalanschluss.

BRUNNENTECHNIK
Für die Versorgung der 2 Anlage mit Frischwasser hat man sich nach einer vergleichenden Gegenüberstellung der Konzepte „Versorgung aus dem Trinkwassernetz“ und „Eigenwasserversorgung“ für das Letztere entschieden.
Die Förderung von Eigenwasser ist letztendlich wirtschaftlicher als die Einspeisung aus dem städtischen Trinkwassernetz, da lediglich die Investitionskosten amortisiert werden müssen.
Die Versorgung der Brunnen erfolgt über Brunnen, die auf Friedhofsgrund abgeteuft werden. Über bereits vorhandene Grundwasserbrunnen werden bereits Gießbrunnen im
Westteil des Friedhofs versorgt.
Für jede Kaskadenanlage ist ein unterirdisches Brunnenhaus mit Umwälzpumpe und dazu gehörender Brunnentechnik vorgesehen. Zur Grob- und Feinfilterung des
umlaufenden Wassers sind Schlammfänge und Siebfilter geplant. Die Pumpenanlage wird per Zeituhr geschaltet.
Das Erscheinungsbild des Umlaufwassers wird durch die Verwendung von Eigenwasser eine stärkere Trübung und grünlicher sein als dies bei Trinkwasser der Fall wäre.
Ursache ist der höhere Nährstoffgehalt im Eigenwasser Die Steuerung der Brunnenanlage wird in einem gemeinsamen Schaltschrank im Pumpenschacht untergebracht. Dazu gehören neben den erforderlichen Schaltgeräten und der DDC, das zentrale Steuergerät für die Dosieranlagen. Die Niveauregulierung wird in die DDC integriert, ein separates Schaltgerät entfällt. Jedes Kaskadenbecken erhält einen Niveausensor, die Auswertung ergibt Rückschlüsse darauf, ob die Rechen der Überläufe verlegt sind.
Die Steueranlage der Kaskade wird auf die bereits bestehende Fernüberwachung im Friedhofsgelände mit aufgeschaltet.
Die Brunnen und die Technik werden turnusmäßig gereinigt und gereinigt.
Die detaillierte technische Konzeption ist dem Bericht des Fachplaners zu entnehmen.

AUSSENANLAGEN
Mit den erforderlichen Kanalarbeiten und der Trassierung der Sparten über die Friedhofswege werden die wassergebundenen Gehwegdecken neu angelegt. Die gerodeten Pflanzen, in erster Linie überalterte Hainbuchenhecken, werden durch Neuanplanzungen ergänzt.
Die Freiflächen des Ostfriedhofs unterliegen zwar als Außenbereich nicht der Baumschutzverordnung der LH München, sind jedoch als Biotop ausgewiesen und erfordern somit intensivere Baumschutzmaßnahmen. Bei der Nordkaskade muss eine Esche gefällt werden, hier werden nach Abschluss der Baumaßnahmen zwei neue Solitärbäume gepflanzt. Da die Baumaßnahmen auch im Baumkronenbereich stattfinden sind Wurzelschutzvorhänge zu erstellen, Erdarbeiten sind in Handarbeit vorzunehmen.
Der angrenzende Baumbestand wird durch Baumschutzzäune geschützt.
Angedacht ist auch die Neugestaltung der bislang mit Holzpalisaden eingefassten Grünabfallplätze in unmittelbarer Nähe zu den Kaskadenanlagen.
Im Einfahrtsbereich zur St. Martinstraße muss der Zufahrtsbereich neu gepflastert werden.
Die mit Rundhölzern als Absturzsicherung an den Brunnenmauern sollen in Absprache mit der Denkmalpflege durch Handläufe in einer zurückhaltenden Stahlausführung ersetzt werden.
Die detaillierte Konzeption ist dem Bericht des Fachplaners zu entnehmen.

ELEKTROARBEITEN
Die Pumpenanlagen werden starkstromtechnisch und informationstechnisch angebunden und mit der notwendigen MSR- Technik (Messen, Steuern, Regeln) versehen. Außerdem sollen die begehbaren Pumpenschächte elektrisch ausgerüstet werden. Die Komponenten der MSR- Technik mit Zentralen und Feldgeräte für die
Kaskadenanlagen liegen im Planungsbereich des Ingenieurbüros Bröhan. Die detaillierte Konzeption ist dem Bericht des Fachplaners zu entnehmen.

Aufgestellt und ergänzt Januar 2014
S.E.

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