Das Gelände ermöglicht eine konsequente Ausrichtung der Bebauung in Nord-Süd im Bereich südlich der Albert-Schweitzer-Strasse, sowie Nordost-Südwest entlang der Bahnhofstrasse. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt von der Albert-Schweitzer-Strasse, entweder direkt wie bei Bauteil 2, oder über eine Arkade und ein Tor in den offenen Gartenbereich. Der Gartenbereich ist als großzügiger Begegnungsraum der Anwohner ausgelegt, mit schattenspendenden Bäumen und einem Kinderspielplatz. Gleichzeitig gewährleisten Hecken vor ausreichend tiefen Gärten die Privatheit der Erdgeschoßbewohner. […]

Wohnbebauung, Ingelheim

2013

Das Gelände ermöglicht eine konsequente Ausrichtung der Bebauung in Nord-Süd im Bereich südlich der Albert-Schweitzer-Strasse, sowie Nordost-Südwest entlang der Bahnhofstrasse. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt von der Albert-Schweitzer-Strasse, entweder direkt wie bei Bauteil 2, oder über eine Arkade und ein Tor in den offenen Gartenbereich. Der Gartenbereich ist als großzügiger Begegnungsraum der Anwohner ausgelegt, mit schattenspendenden Bäumen und einem Kinderspielplatz. Gleichzeitig gewährleisten Hecken vor ausreichend tiefen Gärten die Privatheit der Erdgeschoßbewohner.
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Das Gelände ermöglicht eine konsequente Ausrichtung der Bebauung in Nord-Süd im Bereich südlich der Albert-Schweitzer-Strasse, sowie Nordost-Südwest entlang der Bahnhofstrasse. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt von der Albert-Schweitzer-Strasse, entweder direkt wie bei Bauteil 2, oder über eine Arkade und ein Tor in den offenen Gartenbereich. Der Gartenbereich ist als großzügiger Begegnungsraum der Anwohner ausgelegt, mit schattenspendenden Bäumen und einem Kinderspielplatz. Gleichzeitig gewährleisten Hecken vor ausreichend tiefen Gärten die Privatheit der Erdgeschoßbewohner.

Kompakte, nicht zu tiefe Grundrisse ermöglichen eine ganzjährige Sonneneinstrahlung. Die Fassaden zu den beiden Straßen sind städtisch mit durchgängiger Ladenfront zur Bahnhofstrasse, sowie steinernen Fassaden im Wohnbereich.

Loggien ermöglichen den Bewohnern, als Beobachter am öffentlichen Leben teilzuhaben. Dem gegenüber sind die komplett verglasten Süd- und Südwestfassaden, denen großzügige Balkone vorgelagert sind, die mit Schiebeelementen zu Wintergärten umfunktioniert werden können. Markisen lassen die Balkonnutzung auch an sehr warmen Sonnentagen zu.

Fast alle Wohnungen sind für Rollstuhlfahrer nutzbar, alle sind barrierearm. Alle Wohnungen sind über eine Treppenanlage und einen Aufzug mit der Tiefgarage verbunden. Im Untergeschoß sind neben Technik und Kellerabteilen auch Raum zur Müllentsorgung und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vorhanden. Alle Bewohner sowie alle Gewerbetreibenden haben den vorgeschriebenen TG-Parkplatz. Alternativ könnten im Südosten der TG noch drei weitere Plätze geschaffen werden.

Besucher können die Stadt über die Zufahrtsrampe oder eine Treppe im Bereich der Arkade Ladengeschäft an der Albert-Schweitzer-Strasse verlassen. Über zwei weitere Treppen im Süden ist eine natürliche Entlüftung möglich.

Das Gewerbe hat gut anlieferbare Lager im TG, die alle über die Aufzüge direkt mit dem Ladengeschoß verbunden sind. Die Gewerbeflächen sind in vier etwa gleichgroße Einheiten gegliedert, die alle miteinander kombiniert werden können, bis hin zu einer einzigen großen Fläche.

Beim Wohnungsmix wurde dem Wunsch des Auslobers Rechnung getragen. Wenige 1-Zi.Wohnungen stehen viele 2- 3 Zi.Wohnungen gegenüber. Diese lassen vielfältige Grundrißvarianten zu, von denen einige in den Plänen dargestellt sind, sowohl offene, als auch geschlossene Konzepte. Die 4-Zimmerwohnungen, wie auch die Penthauswohnungen sind allesamt als Dachwohnungen konzipiert , durch die Höhenstaffelung der Gebäude mit jeweils unverstellbarer Rundumsicht.

Der Bauteil 3 im südlichen Garten erhielt seine besondere Form, um einerseits einen geschützen halböffentlichen Gartenraum zu schaffen, und andererseits den Ausblick auf die wenig erfreuliche westliche Bebauung zu minimieren. Eine Bebauung wie Bauteil 2 wäre natürlich ebenfalls möglich, muß aber bei den beiden vorgenannten Zielen Abstriche machen.

Dem Wunsch des Auslobers nach einem quasi Passivhausstandard wurde mit der Kompaktheit, der Zonierung – Wintergarten- der Ausrichtung und der Erschließung der Gebäude Rechnung getragen, da somit leicht passive Solargewinne ermöglicht werden, und Wärmeverluste gering gehalten werden.

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