In direkter Nachbarschaft zur Carolinenkirche aus den 70er Jahren und den bereits 2003 von unserem Büro fertiggestellten Anbau des Gemeindesaals soll 2014 ein neues Pfarrwohnhaus entstehen. Der Neubau gliedert sich programmatisch in zwei Geschosse. Während sich im Erdgeschoss die Wohnräume und die Schlafräume der Eltern in einem offenen L-förmigen Grundriss um den Garten gruppieren finden im kleineren Obergeschoss zwei Kinder und Gäste Platz.Diese formale Gliederung findet man auch in der formalen Tradition des Kirchenbaus vor Ort wieder, welcher einen eingeschossigen Eingangsbereich mit Nebenräumen am Kirchplatz und weiter hinten das höhere Volumen des Kirchenraums formuliert.

Das Pfarrhaus der Carolinen Kirche Ziegelbau

Projekt: 2014
Bauzeit: 03/2015 – 04/2016

München

In direkter Nachbarschaft zur Carolinenkirche aus den 70er Jahren und den bereits 2003 von unserem Büro fertiggestellten Anbau des Gemeindesaals soll 2014 ein neues Pfarrwohnhaus entstehen. Der Neubau gliedert sich programmatisch in zwei Geschosse. Während sich im Erdgeschoss die Wohnräume und die Schlafräume der Eltern in einem offenen L-förmigen Grundriss um den Garten gruppieren finden im kleineren Obergeschoss zwei Kinder und Gäste Platz. Diese formale Gliederung findet man auch in der formalen Tradition des Kirchenbaus vor Ort wieder, welcher einen eingeschossigen Eingangsbereich mit Nebenräumen am Kirchplatz und weiter hinten das höhere Volumen des Kirchenraums formuliert. Genauso situiert
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In direkter Nachbarschaft zur Carolinenkirche aus den 70er Jahren und den bereits 2003 von unserem Büro fertiggestellten Anbau des Gemeindesaals soll 2014 ein neues Pfarrwohnhaus entstehen. Der Neubau gliedert sich programmatisch in zwei Geschosse. Während sich im Erdgeschoss die Wohnräume und die Schlafräume der Eltern in einem offenen L-förmigen Grundriss um den Garten gruppieren finden im kleineren Obergeschoss zwei Kinder und Gäste Platz. Diese formale Gliederung findet man auch in der formalen Tradition des Kirchenbaus vor Ort wieder, welcher einen eingeschossigen Eingangsbereich mit Nebenräumen am Kirchplatz und weiter hinten das höhere Volumen des Kirchenraums formuliert. Genauso situiert sich flankierend das neue Pfarrhaus am Kirchplatz mit dem eingeschossigen Flügel und entwickelt sich weiter hinten in die Höhe. Des Weiteren wird somit durch die L-Form im eigentlich öffentlichen städtebaulichen Umfeld im Gartenhof Privatheit für den Pfarrer und seine Familie erzeugt.
Da für die evangelische Kirche in erster Linie die Nachhaltigkeit der Baumaßname im Vordergrund steht soll das Haus als KfW 40 oder gar als Passivhaus in Holzbauweise realisiert werden. Die Holzschalung des Pfarrhauses wird langsam vergrauen und in ihrer Gestalt mehr und mehr dem mit sägerauen Brettern geschaltem Sichtbeton des Kirchenbaus gleichen. Somit verliert sich die Eigenständigkeit des Neubaus mit der Zeit im Ensemble, jedoch nie gänzlich.
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  • schindhelm moser architekten, pfarrhaus muenchen obermenzing
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