Das Grundstück ist für uns im Besonderen durch seine Nähe zum Wald und durch den großen Garten geprägt. Folglich sind die drei gewünschten Baukörper so auf dem Grundstück angeordnet, dass der Gartenaußenraum die Baukörper umfließt. Der zentrale Baum bildet die gemeinsame Mitte des Ensembles. Die Stellung der Häuser zueinander und landschaftsplanerische Elemente wie Hecken und Büsche schaffen private Gartenbereiche, …

WOHNUNGSBAU DREI VILLEN GRÜNWALD

Eingeladener Realisierungswettbewerb 2. Phase
Bruttogeschossfläche: 1000 qm
Baukosten: 8,2 Mio. Euro

Das Grundstück ist für uns im Besonderen durch seine Nähe zum Wald und durch den großen Garten geprägt. Folglich sind die drei gewünschten Baukörper so auf dem Grundstück angeordnet, dass der Gartenaußenraum die Baukörper umfließt. Der zentrale Baum bildet die gemeinsame Mitte des Ensembles. Die Stellung der Häuser zueinander und landschaftsplanerische Elemente wie Hecken und Büsche schaffen private Gartenbereiche, die durch Nachbarn nicht einsehbar sind. Grundrisse und Fassade folgen diesem Konzept – der Häuser im Garten – indem auf jeder Hausseite in den Garten hineingelebt werden kann. Die großzügigen Fassadenöffnungen lassen einen fließenden Raumzusammenhang zwischen Innen- und Außenraum entstehen.
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Das Grundstück ist für uns im Besonderen durch seine Nähe zum Wald und durch den großen Garten geprägt. Folglich sind die drei gewünschten Baukörper so auf dem Grundstück angeordnet, dass der Gartenaußenraum die Baukörper umfließt. Der zentrale Baum bildet die gemeinsame Mitte des Ensembles. Die Stellung der Häuser zueinander und landschaftsplanerische Elemente wie Hecken und Büsche schaffen private Gartenbereiche, die durch Nachbarn nicht einsehbar sind. Grundrisse und Fassade folgen diesem Konzept – der Häuser im Garten
– indem auf jeder Hausseite in den Garten hineingelebt werden kann. Die großzügigen Fassadenöffnungen lassen einen fließenden Raumzusammenhang zwischen Innen- und Außenraum entstehen.
Aufgrund einer möglichst wirtschaftlichen Ausnutzung des Grundstücks
schien es uns geboten ein Haus mit steilem Dach zu entwickeln, da entsprechend der Gemeindesatzung nur mit dieser Dachform die maximalen Nutzflächen zu realisieren sind. Als Referenz dienten uns hier japanische
Häuser, wie z.B. die Gebäude des Katsura-Palastes oder das Haus Ashitaka von Kazuo Shinohara aus dem Jahre 1977.
Anknüpfend an ein derartiges Raumkonzepte, dem nicht mehr ein additives Körperhaftes Raumsystem zu Grunde liegt, sondern eines das von räumlichen Beziehungen ausgeht, haben wir vor allem durch die Verwendung der strukturell architektonischen Elemente wie Dach, Wand, Bodenplatte und Stützen, ein Gebäudekonzept entwickelt, das derartige Überlegungen berücksichtigt. Unserer Häuser zeichnen sich dadurch aus, dass zwischen den großen Dächern, die als eigenständige Volumen erscheinen und der Bodenplatte der eigentliche Raum entsteht. Hierdurch entsteht ein offener fließender Raumzusammenhang, der die besondere Qualität des Grundstücks, den großen Garten, in vollem Umfang für die Bewohner erlebbar macht. Raumteilungen und Fassadenöffnungen werden bei den von uns entworfenen Häusern lediglich durch die Setzung von Wandscheiben und Volumen wie z.B. den Kamin geschaffen. Die Grenze zwischen Innen und Außen wird nur durch diese raumbegrenzenden Elemente definiert. Bewegliche Sonnen- und Sichtschutzelemente ermöglichen differenzierte Ein- und Ausblicke in den Garten.

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